Engagierter Stifter für Eine Welt und für Arbeit von Kirchengemeinden

Gebürtig aus Neuhausen auf den Fildern, legte er 2006 den Grundstein für die "Caritas-Stiftung Eine Welt St. Petrus und Paulus Neuhausen auf den Fildern" zur Förderung der Entwicklungszusammenarbeit und sozial-karitativer Solidarität zwischen der Kirchengemeinde und kirchlichen Organisationen in armen Ländern durch Gesundheits-, Bildungs- und Erziehungsprojekte.
Die "Caritas-Stiftung St. Petrus und Paulus Neuhausen auf den Fildern" gründete Magnus Balluff im Andenken an seinen väterlichen Freund Alfred Walter, der 1927 in die USA emigriert und dort 1988 verstorben ist. Die Stiftung unterstützt vor allem Projekte für Familien, Kinder und Jugendliche, alte und kranke Menschen, Menschen mit Behinderungen und für so genannte Randgruppen. Eine Besonderheit: Vor über zehn Jahren rief die Stiftung das Projekt "Demenzfreundliche Gemeinde" für Menschen mit und ohne Demenz ins Leben. Damit sollen Betroffene und ihre Familien entlastet und in die Gemeinschaft eingebunden werden. Neben Bewegungsangeboten wie "Fünf Esslinger und mehr" organisiert die Stiftung Ausflüge und weitere Aktivitäten.
Hilfe für Demenzkranke und die Eine Welt
Die dritte Stiftung, die Magnus Balluff ins Leben rief, ist die "Caritas-Stiftung Eine Welt Heilig Kreuz Kernen im Remstal". In dieser Kirchengemeinde war Balluffs Bruder Otto Pfarrer, der vorher als Missionar in Simbabwe tätig war. Den Eine-Welt-Gedanken nahm Magnus Balluff auf, sodass die Stiftung nun die Kernen-Masvingo-Gesellschaft e. V. und sozial-karitative Projekte in Masvingo (Simbabwe) und Umgebung fördert. Unterstützt werden Hilfen zur Selbstverantwortung. Zurzeit sind dies Einrichtungen für Aids-Waisen, alte Menschen und Schulkinder der Don-Bosco-Grundschule sowie der Grund- und Blindenschule der Bondolfi-Mission.
Jede der drei Stiftungen stattete Magnus Balluff mit einem Gründungskapital von 100.000 Euro aus.


