Im Gedenken an eine Frau von großer Herzlichkeit
Prägte ihr Umfeld durch ihr Engagement und ihre Herzlichkeit: Irene Duijm.Stephanie Duong
Das Ehepaar hatte sich jahrelang ehrenamtlich für soziale und gemeinnützige Zwecke in ihrer Heimatstadt Schwäbisch Gmünd engagiert. Als das Paar erlebte, wie Sterbende im Hospiz liebevoll von Ehrenamtlichen eines Hospizdienstes umsorgt wurden, entschloss es sich zur Gründung der "Ehepaar Duijm Hospiz-Stiftung", die seither die Hospizarbeit im Altkreis Schwäbisch Gmünd fördert, unter anderem im stationären Hospiz der Franziskanerinnen in Schwäbisch Gmünd. Darüber hinaus engagierte sich das Ehepaar Duijm in und um Gmünd für Vieles: Im Arbeitskreis Alt-Gmünd e. V. sorgte es für den Erhalt alter Bauten und Denkmäler, organisierte die Restaurierung der verfallenen Herrgottsruhkapelle mit, kümmerte sich um den dazugehörigen Garten, organisierte Führungen und Veranstaltungen.
Engagement und "beeindruckenden Idealismus" gewürdigt
Irene Duijm pflegte - als Tochter eines Friedhofsgärtners - alte Gräber auf dem benachbarten Leonhardsfriedhof, half benachteiligten Jugendliche im Haus St. Canisius und war Vorstand des Stadtseniorenrates. Wegbegleiter loben die stets freundliche, zugewandte Art und die große Herzlichkeit, die Irene Duijm ihren Mitmenschen entgegenbrachte. Auch die Vertreter der Stadt zeigten sich betroffen von der Nachricht vom Tod der Seniorin. Oberbürgermeister Richard Arnold und Stadtseniorenrat würdigten die Seniorin, ihren "beeindruckenden Idealismus und das tief verwurzelte Engagement für ihre Heimatstadt". Durch ihre Tatkraft habe sie viele Projekte angestoßen und dadurch das Leben vieler Seniorinnen und Senioren nachhaltig bereichert. Ihr Engagement werde bleibende Spuren hinterlassen.




