Wie Hilfe möglich wird – gemäß den eigenen Wünschen und Möglichkeiten
Organisierten eine informative Veranstaltung mit Informationen über eine sinnvolle Geldanlage: Angelika Hipp (Lebenswerk Zukunft), Helga Rütten (Caritas Fils-Neckar-Alb), Elke Willi (Lebenshilfe Esslingen) und Franz Hirschle (Stiftung Lebenshilfe Esslingen).Jochen Mack
"Mein Geld gut und wirkungsvoll einsetzen" - so der Titel der Veranstaltung - zeigte auf, wie sich Frauen und Männer über die Einbringung ihres Kapitals in eine Stiftung sozial engagieren können. Dafür seien auch keine Millionenbeträge notwendig. Bereits mit kleineren Beträgen ließen sich wichtige soziale Projekte langfristig unterstützen, so die Veranstalter. Das Vermögen einer Stiftung, das in der Regel unangetastet bleibt, macht dauerhaft und nachhaltig Hilfe über die sogenannten "Ausschüttungen" möglich. Dabei werden mit den Kapitalerträgen soziale Projekte gefördert gemäß dem Zweck, den der Stifter bei der Gründung seiner Stiftung bestimmt.
"Lebendige Beispiele" zeigen verschiedene Modelle auf
Ein "lebendiges Beispiel" dafür ist die Stiftung Lebenshilfe Esslingen. Diese fördert gezielt Menschen mit Beeinträchtigung in der Region und verwirklicht Angebote, die seitens des Staates nicht gefördert werden. Ein weiteres Modell ist die Treuhandstiftung, die von einem Treuhänder - wie beispielsweise von Lebenswerk Zukunft - verwaltet wird, wie beispielsweise die Kinderstiftung Esslingen-Nürtingen. Sie unterstützt Kinder aus der Region, die in Not geraten sind. Der Stiftungsfonds als dritte Möglichkeit ist ein Teil einer bestehenden Stiftung ohne eigene Verwaltung. Der Stiftungsfonds der Familie Maurer in Ravensburg, der die Leseförderung in der Region unterstützt, ist dafür ein Beispiel. Er ist bei der Kinderstiftung Ravensburg angesiedelt.



