BOJE-Stiftung macht Herzenswunsch eines Elfjährigen wahr
Kilian absolvierte in Weil im Schönbuch das erste „Falkner-Training“ seines Lebens. Nachdem er die Eulen auf den Arm genommen hatte, durfte er sie füttern. Manche Tiere ließen sich sogar von ihm streicheln.
Die "BOJE Tübingen - Stiftung Jochen Klein" hatte dieses Ereignis möglich gemacht. Nach der Ankunft am Nachmittag bei der Falknerei Garuda in Weil im Schönbuch durften Kilian und seine kleine Schwester eine große Schneeeule aus der Hand füttern und anschließend das erste "Falkner-Training" seines Lebens absolvieren. Nachdem die Eulen mit Futter an verschiedene Landeplätze gelockt worden waren, durfte Kilian, dessen Hand und Arm mit einem Handschuh geschützt waren, die Eulen auf den Arm nehmen und füttern. Manche Tiere ließen sich sogar von ihm streicheln. Behutsam begleitet wurde der Junge von der Falknerin, die ihm alles sehr gut erklärte und viel über die verschiedenen Eulen-Arten berichtete. Eine Kuschelrunde mit einem süßen Steinkauz bildete das schöne Ende des Ausflugs.
Kontakt über Seelsorger am Uni-Klinikum Tübingen hergestellt
Eine Kuschelrunde mit einem kleinen Steinkauz war für Kilian das schöne Ende seines Ausflugs zur Falknerei.
Zweck der "BOJE Tübingen - Stiftung Jochen Klein" ist die Unterstützung schwerstkranker Kinder und Jugendlicher, die auf Grund ihrer Erkrankung oft nur noch eine geringe Lebenserwartung haben. Mit dem Ziel, neue Kontakte zu knüpfen, wandte sich Peter Roth, Vorsitzender des Stiftungsrats der Boje-Stiftung, an die Stiftung "Hilfe für kranke Kinder" der Uni-Kinderklinik Tübingen, die sich für die bestmögliche Versorgung schwer kranker Kinder, Jugendlicher und ihrer Familien engagiert. Klinikseelsorger Andreas Steiner wies dabei auf das Schicksal des elfjährigen Kilian und dessen Herzenswunsch hin - der nun dank der BOJE-Stiftung in Erfüllung ging. Kilians Mutter war begeistert: "Kilian war so glücklich. Der Tag hat ihm richtig gutgetan. Wir danken der BOJE-Stiftung, die ihm so ein tolles Erlebnis ermöglicht hat."