„Stiftungen stärken Gemeinwohl und Demokratie“
Schufen mit dem Ulmer Stiftungsfrühstück Gelegenheit für Austausch und Impulse: Sara Sigg, Wolf-Dieter Korek, OB Martin Ansbacher, Jörg Waiblinger und Angelika Hipp (v. l.).Jochen Mack
Ulms Oberbürgermeister Martin Ansbacher ging es allem darum, die Leistungen der vielen aktiven Stiftungen seiner Stadt besser darzustellen und noch mehr Menschen zu ermutigen, sich stifterisch zu betätigen. Denn Stiftungen stärkten das Gemeinwohl und die Demokratie. Wolf-Dieter Korek, Kurator der Biberacher "Stiftung Kinder in Not", beschrieb den niederschwelligen und erfolgreichen Ansatz der Einzelfallhilfe. Anträge würden bei der Stiftung vor allem deshalb so unbürokratisch und schnell gewährt, weil sie meist von Profis aus Kitas, Schulen oder Vereinen kämen.
Umsatzsteuer für Stiftungen - Umsicht ist geboten
Jörg Waiblinger, Kurator der Kinderstiftung Ulm/Donau-Iller, skizzierte, ob und in welchen Fällen Stiftungen Umsatzsteuer zahlen müssen. Grundsätzlich sei dies der Fall, wenn sie mehr als 25.000 Euro pro Jahr über Verkäufe umsetzten, beispielsweise durch den Verkauf von Eintrittskarten für Konzerte. Daher empfehle es sich, Steuererklärungen mit professioneller Hilfe aufzusetzen, um Risiken zu vermeiden. Angelika Hipp von Lebenswerk Zukunft und Sara Sigg von der Caritas Ulm-Biberach warben für eine Verstärkung der Kooperation zwischen unterschiedlichen Stiftungen.