Lebendiges Stiftungsleben

Stiftungstagebuch

Trauer

Stifterin

Margarete Grau verstorben

Traueranzeige Margarete Grau 

Bildung

Indonesien

Ausbildungshilfen für Yanurius und Erwin

Yanurius Gari, Studium der Buchhaltung

Stiftung IndonesiaYanurius Gari

Yanurius Gari, geboren am 9.1.1998 in Hilitarewe Insel Tello bei der Insel Nias, Sumatra, hat im letzten Jahr den Abschluß in der Berufsfachschule SMK für "Fischerei" gemacht. Er ist der Älteste von 4 Geschwistern. Der Vater ist ein einfacher Fischer, die Erträge vom Fischen reichen gerade so zum Überleben. Mit der Fischerei kann er auf Zukunft hin keine Familie ernähren. Auch hat er andere Fähigkeiten, die es zu fördern gilt. Sein Wunsch ist es, den Beruf "Betriebswirtschaft" zu lernen. In Indonesien heißt AKUNTANSI (Buchhaltung) das Studium dafür. Es dauert vier Jahre. Mit diesem Abschluss hat er gute Aussichten, eine Anstellung zu bekommen, da mittlerweile viele Kräfte gesucht werden mit diesem Abschluss.
Die Eltern sind nicht in der Lage, ein Studium für ihren Sohn zu finanzieren.
Das Studium über drei Jahre wird von der "Franziskanerinnen-Stiftung Indonesia, Entwicklungsförderung in der Welt" finanziert.

Erwin, Ausbildung zur Schneiderin 

Stiftung IndonesiaDie junge Erwin

Die junge Frau "Erwin" stammt aus einer großen Familie in der Nähe der Stadt Pandan auf der Insel Sumatra. Sie hat 12 Geschwister; sie ist die Zweitälteste. Ihre Eltern arbeiten als Bauern. Sie müssen schwer und viel arbeiten, damit sie ihre große Familie ernähren können. Erwin konnte ihren Schulabschluss machen. Sie möchte gerne einen Beruf erlernen, aber ihre Eltern haben kein Geld um ihre Ausbildung zu bezahlen. Nun hat sie sich entschieden, das Schneiderhandwerk zu lernen - sie möchte einen Nähkurs machen. Als Schneiderin hat sie gute Chancen, eine Arbeitsstelle zu finden. Der Kurs dauert ca. 1 Jahr. Nach Beendigung möchte sie ihre Familie mit Geld unterstützen, das sie dann selber verdienen kann.

Die "Franziskanerinnen-Stiftung Indonesia - Entwicklungsförderung in der Welt" bezahlt Erwin den Kurs zur Schneiderin und die Kosten des Aufenthaltes während dieser Zeit.

Stiftung IndonesiaSchneiderei (Ausbildungsbetrieb)

Nähschulen sind oft die einzigen Möglichkeiten für junge Frauen in den Dörfern, sich selbstständig zu machen und dadurch ein wenig Geld zu verdienen. Erwin will diese Möglichkeit ergreifen um ihrer Familie zu helfen.

 

Aktion

Restcent

Restcent-Spende für die Kinderstiftung Ravensburg

Kinderstiftung RavensburgMarkus Müller, Finanzvorstand der EBZ-Gruppe (Zweiter von links), und der Betriebsratsvorsitzende Nicolai Bonschinski (Dritter von links) übergaben einen Spendenscheck in Höhe von 3800 Euro an die Kinderstiftung Ravensburg, vertreten durch Stiftungsgeschäftsführer Ewald Kohler (links), Kuratoriumsmitglied Rolf Engler und Laura Kaister, Projektleiterin der Kinderstiftung. Kinderstiftung Ravensburg

Ravensburg - Dass kleine Cent-Beträge Großes bewirken können, zeigte sich jetzt bei einer Spendenübergabe der EBZ-Gruppe an die Kinderstiftung Ravensburg. Seit einem Jahr beteiligt sich das Ravensburger Unternehmen an der Aktion Restcent, bei der Firmenmitarbeiter die monatlichen Cent-Beträge beim Nettobetrag ihrer Gehaltsabrechnung für einen guten Zweck spenden. "Wir sind selbst erstaunt, was für ein hoher Betrag zusammengekommen ist", sagte Nicolai Bonschinski, Betriebsratsvorsitzender der EBZ-Gruppe, bei der Scheckübergabe. Der Unternehmensvorstand habe den Betrag verdoppelt und gerundet, berichtete Markus Müller, Finanzvorstand der EBZ-Gruppe. Somit konnten die beiden einen Spendenscheck in Höhe von 3800 Euro für die Kinderstiftung Ravensburg übergeben. 

Die EBZ-Gruppe sei das erste Unternehmen in der Region, das sich an der Aktion Restcent beteilige, sagte Stiftungsgeschäftsführer Ewald Kohler und bedankte sich für das große Spendenengagement. Die Firmengruppe übernehme eine wichtige Vorreiterrolle, die hoffentlich weitere Nachahmer finde, freute sich auch Rolf Engler, der als Kuratoriumsmitglied der Kinderstiftung die Aktion Restcent fördert und begleitet. "Wir hoffen auf eine Signalwirkung", so Engler. Die fehlenden Cent-Beträge seien für die Einzelnen kaum spürbar, durch die Anzahl der teilnehmenden Personen könne aber eine wertvolle Hilfe für Kinder geleistet werden. 

Anfangs sei man bei EBZ skeptisch bezüglich des Aufwands gewesen, berichtete Bonschinski. "Wir konnten aber bald Entwarnung geben: Der Aufwand ist nicht groß und die Idee ist gut", sagte Finanzvorstand Müller. Nachdem der EBZ-Betriebsrat zunächst der Aktion zugestimmt hatte, wurden die Mitarbeiter umfassend informiert und mussten im Vorfeld persönlich eine Einverständniserklärung abgeben. "Da wir alle von Anfang an mitgenommen haben, war die Bereitschaft groß", so Bonschinski. Die EBZ-Auszubildenden seien sogar zu 100 Prozent mit dabei. Und es kämen sicher noch Nachzügler dazu, ist er überzeugt. Wichtig ist nahezu allen Restcent-Teilnehmern die Tatsache, dass das gespendete Geld Kindern und Jugendlichen in der Region, gewissermaßen vor der eigenen Haustüre, zugutekommt. Die professionelle, zielgerichtete und niederschwellige Arbeit der Kinderstiftung habe überzeugt, betonte Müller. Der EBZ-Vorstand werde daher auch künftig den anfallenden Restcent-Spendenbetrag verdoppeln.

Film

Neuer Kurzfilm entstanden

Anlässlich einer Erbschaft entstand im Jahr 2012 die Idee, die Wünsche und Ziele der Kirchengemeinde St. Stephanus in Wasseralfingen in den Bereichen Caritas und Mission langfristig auf ein solides Fundament zu setzen.

Die Errichtung einer Stiftung St. Stephanus erschien als der geeignetste Weg, um die Ziele mit einem nachhaltigen finanziellen Instrument zu sichern. Zusätzlich zur erhaltenen Erbschaft entschlossen sich über 40 weitere Kirchengemeindemitglieder den Start der Stiftung mit einem finanziellen Beitrag zu unterstützen. Mit über 200.000 Euro konnte daraufhin die Stiftung St. Stephanus gegründet werden.

Die Treuhänderschaft für die Stiftung übernahm Lebenswerk Zukunft. Sie übernimmt für die Stiftung St. Stephanus Verwaltungsaufgaben, von jährlichen Geschäftsberichten bis hin zur Erstellung von Spendenbescheinigungen. Die Kirchengemeinde und die Ehrenamtlichen der Stiftung St. Stephanus können sich dadurch weiterhin auf ihr eigentliches Anliegen - caritativen Projekte in Wasseralfingen und in der Eine-Welt-Arbeit - konzentrieren.

Im Kurzfilm "Warum in einer Kirchengemeinde eine Stiftung gründen" berichten die Stiftungsgründerinnen und - Gründer wie sie auf die Idee einer Stiftungsgründung kamen und warum dieser Weg für Ihre Kirchengemeinde der richtige war.

 Jetzt Kurzfilm ansehen!

6. Oktober 2017

Seminar

Seminar für Steuerberater/innen

Die Stiftung der Evangelischen Landeskirche in Württemberg und das Netzwerk Stiftungsforum in der Diözese Rottenburg-Stuttgart, dem auch die CaritasStiftung Lebenswerk Zukunft angehört, bieten erneut gemeinsam ein Seminar für Steuerberater/innen an.

Die diesjährige Veranstaltung widmet sich fachspezifischen Fragen wie der Novellierung des Stiftungsrechts und steuerlichen Aspekten bei der Gründung von Stiftungen im Zusammenhang mit der Unternehmensnachfolge.

Auch Themen, welche Stifterinnen und Stifter bewegen, wenn sie sich mit gemeinnützigen Organisationen oder der Errichtung einer Stiftung beschäftigen und über die Alternative Rendite oder Gemeinwohl nachdenken, werden angesprochen. Sie sind wichtige Ansprechpartner für Menschen, die ihr Vermögen gestalten wollen und sich Gedanken machen, wie es einmal wirken soll. Gerne können interessierte Steuerberaterinnen und Steuerberater aus Ihrem Mandantenkreis einen interessierten Gast mitbringen.

Wenn in einer Gesellschaft das Stiftungswesen besonders gut gedeiht, ist dies immer auch ein Zeichen gelungener Demokratie. Unfreie politische Systeme lassen keine Stiftungen zu. An kaum einem anderen Ort wird Demokratie sichtbarer als im Landtag.

Deshalb wird im Anschluss an die Veranstaltung, um 18.00 Uhr, eine Führung, begleitet von Landtagsdirektor Berthold Frieß, im neu gestalteten Landtag von Baden- Württemberg stattfinden, zu der alle Gäste sehr herzlich eingeladen sind.

Freitag, den 6. Oktober 2017
15.00 bis 17.30 Uhr
im Haus der Katholischen Kirche
Königstraße 7
70173 Stuttgart

Anmeldungen sind bis zum 25. September 2017 per Post, Fax oder E-Mail an h.wolf@caritas-stuttgart.de möglich.

Download

Einladung Seminar Steuerberater/-innen

4. Juli 2017

Stuttgart

Stiftungszentrum im Haus der Katholischen Kirche gestartet

Eöffnung Stiftungszentrum_3Eröffnung des Stiftungszentrums am 4. Juli 2017

In dem neuen Stiftungszentrum im Haus der Katholischen Kirche werden Informationsveranstaltungen angeboten sowie eine persönliche Beratung und Begleitung für Stifter und für Menschen, die es werden wollen. Für bestehende Stiftungen gibt es das Angebot, beispielsweise Verwaltungsarbeiten oder Aufgaben des Stiftungsmanagements bequem und kompetent vom Stiftungszentrum erledigen zu lassen. Der offizielle Start wird am Dienstag, 4. Juli, von 12 bis 17.30 Uhr mit einem Tag der offenen Stiftertür im Haus der Katholischen Kirche gefeiert.

Die Stiftungsaufsicht des Regierungspräsidiums weist für den Regierungsbezirk Stuttgart 1274Stiftungen aus, immerhin 28 Stiftungen sind im vergangenen Jahr trotz anhaltender Niedrigzinsen dazugekommen. Die niedrigen Zinsen haben in den vergangenen Jahren dazu geführt, dass es weniger Neugründungen gibt, und sie bringen vor allem für kleinere Stiftungen Probleme. Für diese ist es schwieriger geworden, ihren Stiftungszweck zu verwirklichen.

Das neue Stiftungszentrum bietet eine feste Anlaufstelle für Stifter und alle, die es werden wollen. Angeboten werden umfangreiche Dienstleistungen, beispielsweise für Stiftungen, die ihre Verwaltungskosten senken wollen oder müssen oder die Unterstützung beim Management ihrer Stiftung brauchen. Auch die Übernahme von spezifischen Verwaltungsaufgaben wie der Stiftungsbuchhaltung ist möglich. Es können Räume für Sitzungen angemietet werden oder über das Stiftungszentrum Stuttgart eine telefonische Erreichbarkeit zu bestimmten Bürozeiten sichergestellt werden. Darüber hinaus können sich potentielle Stifter bei der Gründung einer Stiftung oder bei der Suche nach sinnvollen Alternativen beraten lassen; auch erfahrene Stifter können sich bei konkreten Fragen an das Stiftungszentrum wenden. Voraussetzung ist, dass es sich um gemeinnützige Stiftungen handelt. Heinz Wolf, Vorstand der Caritas Gemeinschafts-Stiftung in Stuttgart, weiß aus langjähriger Erfahrung: "Stiftungen können ein wunderbares Vehikel für soziale Entwicklung und Veränderung sein. Wer das erkannt hat, den lässt der Stiftungsvirus nicht mehr los. Sie können dies auch in Zeiten niedriger Zinsen sein, wenn das richtige Modell zugrunde liegt." Auch für den katholischen Stadtdekan Christian Hermes sind Stiftungen ein gutes Mittel, Gutes zu tun: "In Stuttgart und der Region bringen sich viele Stifter mit ihrem Vermögen vorbildlich für unsere Kirche und unser Gemeinwesen ein. Auf der Grundlage von mehreren Jahrzehnten Erfahrung und einer sehr erfolgreichen Stiftungsarbeit wollen wir nun einen Schritt weitergehen."

stiftung estellon

Förderpreis

Förderpreis der stiftung estellon

Förderpreis Prof. Huber_2Georg Hug und Prof. August Huber

Im Rahmen einer Adoptiv- und Pflegefamilienfreizeit wurde der Preis von Georg Hug, Kuratoriumsmitglied der stiftung estellon, an Prof. August Huber verliehen. Seit über 40 Jahren setzt sich Prof. Huber für die Belange von Pflegekindern ein: persönlich als Pflegevater, beruflich als Pädagoge und ehrenamtlich als Referent und Mitarbeiter von Pflegeelterninitiativen, als Berater von Pflegefamilien, Jugendamtsmitarbeitern, Anwälten und Richtern.

Deshalb wurde ihm als Dank und Anerkennung von der stiftung estellon der Förderpreis "Besonderes Engagement für Pflegekinder" verliehen.

Ein wichtiges Anliegen war ihm neben seinem persönlichen Engagement auch immer Strukturen zu schaffen und zu erhalten, die zum nachhaltigen Wohl der Pflege- und Adoptivkinder beitragen. So war er 1989 Mitinitiator der Pflegeelternschule Baden-Württemberg e.V. bzw. des Vorläufers, des sogenannten Zwölfergremiums. Er war Beirat und viele Jahre auch Vorsitzender der Pflegeelternschule Baden-Württemberg.

August Huber hat sich insbesondere im Bereich der Pflegekinderpädagogik einen Namen gemacht. Er hat in unzähligen Vorträgen über die Bedeutung der sicheren Bindung, der Alltagspädagogik, der Gestaltung von Übergängen und der Pupertät referiert und den Pflege- und Adoptiveltern Mut zu ihrer Aufgabe gemacht.

Bei der Erarbeitung der Konzeption der Vorbereitung von Pflegeeltern, der Ausbildung zum Umgangs- und Verfahrenspfleger, zum Beistand zum Umgangsbegleiter und zum Einzelvormund hat er sich besonders verdient gemacht. Bei Fachveranstaltungen zum Thema Pflege- und Adoptivkinder ist August Huber für die Belange der Pflege- und Adoptivfamilien eingetreten.

Lea-Mittelstandspreis

2017

Lea-Mittelstandspreis 2017 für Stiftungsrätin

Drei mittelständische Unternehmen wurden am 5. Juli 2017 in Stuttgart mit dem "Mittelstandspreis für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg 2017" ausgezeichnet:

Mittelstandspreis_KMUKatja Hofmann, Preisträgerin und Stiftungsrätin bei Lebenswerk Zukunft

KMU-kreative Marketingunterstützung aus Filderstadt, die Alpensped GmbH Internationale Logistik aus Mannheim und die VAUDE GmbH & Co. KG aus Obereisenbach bei Tettnang. Sie belegten in ihrer Kategorie jeweils den ersten Platz unter fünf Unternehmen, die aus 312 eingegangenen Bewerbungen für den Preis nominiert wurden und erhielten die Lea-Trophäe.

Der Mittelstandspreis für soziale Verantwortung hat in seinem elften Jahr erneut einen Teilnahmerekord aufgestellt. Er ist bundesweit der teilnehmerstärkste Wettbewerb, der Corporate-Social-Responsibility-Aktivitäten (CSR) kleiner und mittlerer Unternehmen auszeichnet. Caritas und Diakonie in Baden-Württemberg sowie das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau würdigen mit dem Preis das freiwillige soziale und gesellschaftliche Engagement dieser Unternehmen. Der undotierte Preis steht unter dem Motto "Leistung - Engagement - Anerkennung" (Lea).

"Alle Unternehmen, die sich um den Mittelstandspreis für soziale Verantwortung beworben haben, haben eindeutig Verantwortung übernommen. Sie alle leisten ihren Beitrag, damit unsere Gesellschaft noch mehr das wird, was sie sein soll: eine gerechte Gesellschaft, in der alle Menschen gut leben können", erklärte Pfarrer Oliver Merkelbach, Vorstandsvorsitzender des Caritasverbandes der Diözese Rottenburg-Stuttgart und Vorstand der CaritasStiftung Lebenswerk Zukunft im Neuen Schloss in Stuttgart vor 400 Gästen. Der Einsatz der Unternehmen sei nicht mehr aus unserer Gesellschaft wegzudenken, und daher wollten Caritas, Diakonie und das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau mit dem Preis öffentlich Wertschätzung ausdrücken und die Unternehmen in ihrem Tun stärken.

Wechsel

Vorstand und Stiftungsrat

Personalveränderungen bei Lebenswerk Zukunft

Vorstand 2017 Lebenswerk ZukunftDas neue Vorstandsteam: Pfarrer Oliver Merkelbach, Birgit Strohbach und Michael Buck (v.l.n.r.Eva-Maria Bolay

Birgit Strohbach, bisheriges Mitglied im Stiftungsrat, wurde neu in den Vorstand berufen. Die Amtsleiterin der Stadtkämmerei Esslingen wird ehrenamtlich den Bereich Finanzen von Wilhelm Dannenbaum übernehmen, der diesen seit der Gründung von Lebenswerk Zukunft vor zwölf Jahren verantwortet hat und aus dem Vorstand ausgeschieden ist.

Neu in den Stiftungsrat wurden Dr. Jörg O. Waiblinger sowie Markus Hochmuth berufen. Dr. Waiblinger ist Vorsitzender des Kuratoriums der Kinderstiftung Ulm / Donau-Iller und wird seine Expertise als Wirtschaftsprüfer und Steuerberater einbringen. Herr Hochmuth arbeitet als staatlich geprüfter Bautechniker und ist Bausachverständiger für Schäden an Gebäuden und Wertermittlung und ist ehrenamtlich in einer Kirchengemeinde in Marbach engagiert. Er wird in erster Linie das Engagement von Lebenswerk Zukunft im Immobilienbereich fachlich begleiten.

2017

Jahresbericht 2016 erschienen

31. Mai 2017

Größter Zuwachs an Stiftungskapital seit Gründung! Stiftergemeinschaft bei Lebenswerk Zukunft wächst weiter an.

Titelbild Jahresbericht 2016

Die CaritasStiftung Lebenswerk Zukunft konnte in ihrem jetzt erschienen Jahresbericht 2016 eine erneute Steigerung ihrer Zahlen vermelden:

Das Kapital der 73 Stiftungen und 21 Stiftungsfonds wuchs um ca. 5 Millionen auf über 27 Millionen Euro. Aus Erlösen und Spenden konnten trotz niedriger Zinsen wieder über 710.000 Euro für soziale Zwecke ausgeschüttet werden. 

Weiter gewachsen ist der Bereich der Stiftungen und Stiftungsfonds, die sich den Zukunftschancen von Kindern widmen. So wurde im Landkreis Göppingen die Stiftung Ökumenische Aktion Rückenwind gegründet, im württembergischen Allgäu der Stiftungsfonds Initiative Kinderchancen Allgäu und auf Diözesanebene der MACH DICH STARK Stiftungsfonds. Mehr als die Hälfte aller Erlöse wurden 2016 in Chancengleichheit von Kinder und Jugendlichen investiert.

Im jetzt erschienenen Jahresbericht dokumentiert Lebenswerk Zukunft, welche Projekte unterstützt wurden und informiert über eigene Aktivitäten und neue Ideen aus der Stiftergemeinschaft, die von Lebenswerk Zukunft betreut und verwaltet werden. Darüber hinaus werden Tipps für ein gelungenes Fundraising mit an die Hand gegeben, das in der derzeitigen Niedrigzinsphase auch für Stiftungen an Bedeutung gewinnt.

Lebenswerk Zukunft gewinnt Transparenzpreis

10. Mai 2017

Sieger in bundesweitem Wettbewerb von Diakonie und Caritas

Transparenzpreis 2017

Stuttgart / Berlin 11.05.2017: Die CaritasStiftung Lebenswerk Zukunft wurde gestern im Rahmen eines Festakts mit dem Transparenzpreis in der Kategorie "bis 250 Mitarbeitende" vom Deutschen Caritasverband und der Diakonie Deutschland ausgezeichnet. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert. Aus der Begründung der Jury: "Sehr anschaulich stellt sie die Mittelverwendung mit vielen Informationen zu den Projekten der Dachstiftung und der Treuhandstiftungen dar."

Mit dem Preis würdigen die kirchlichen Wohlfahrtsverbände Organisationen, die mit hervorragender Berichterstattung über ihre Ziele, Leistungsangebote, Finanzen, Strukturen und ihre Arbeitsweise informieren. Die CaritasStiftung Lebenswerk Zukunft sieht den Preis als Bestätigung ihrer Arbeit. Geschäftsführerin Angelika Hipp: "Als Dienstleisterin für viele Stifterinnen und Stifter ist es uns ein großes Anliegen, klar und verständlich zu kommunizieren. Deshalb ist der Preis eine große Anerkennung unserer Arbeit."

Transparenzpreis 2017

"In den Einrichtungen und Diensten von Caritas und Diakonie wird hervorragende Arbeit geleistet - auch auf dem Gebiet der transparenten Kommunikation. Deshalb möchten wir, gemeinsam mit unserem Partner, den Versicherern im Raum der Kirchen Bruderhilfe Pax Familienfürsorge, dieses vorbildliche Engagement für Transparenz mit einem besonderen Preis honorieren und weiter fördern", betonen Diakonie-Vorstand Jörg Kruttschnitt und Hans Jörg Millies, Finanz-und Personalvorstand des Deutschen Caritasverbandes, bei der Preisverleihung gestern Abend in Berlin.

Bewerben konnten sich alle Mitgliedsorganisationen von Caritas und Diakonie, die ihren Sitz in Deutschland haben. Das Preisgeld wurde von den Versicherern im Raum der Kirchen Bruderhilfe Pax Familienfürsorge gestiftet. Die Jury des Transparenzpreises 2017 setzte sich aus Vertretern aus Wirtschaftsprüfung, Wissenschaft, den beiden Wohlfahrtsverbänden und Medien zusammen. 

Große Hilfe für kleine Rottweiler

Benefizkonzert

Mit 4.000 Euro unterstützt die Stiftung Zukunft Familie Kinder in Rottweil, deren Eltern an einer psychischen Erkrankung leiden, in Not geraten oder überlastet sind. 

Rottweil

In Rottweil wird ein Netzwerk aus beteiligten Institutionen unter der Koordination der Caritas Rottweil aufgebaut. Ziel ist es, betroffenen Familien den Alltag zu erleichtern, nach einem Schicksalsschlag wieder Normalität herzustellen und Synergien zu nutzen. Zusammengekommen war das Geld bei einem Benefizkonzert zum Gedenken an den verstorbenen Rottweiler Bürgermeister Werner Guhl.

Michael Bayer, früherer Musikschulleiter und zugleich Stiftungsgründer hatte das Konzert mit Julia Guhl, der Tochter Werner Guhls, initiiert und organisiert. Die Stadt Rottweil und das Kulturamt waren Veranstalter des Konzerts. In einer kleinen Feierstunde übergab Oberbürgermeister Ralf Broß am vergangenen Freitag im Rottweiler Rathaus einen Scheck in Höhe von 4.000 Euro dem Kuratoriumsvorsitzenden der Stiftung Zukunft Familie, Harald Faber.

Der Anlass, der Julia Guhl und Michael Bayer dazu brachte, das Konzert und die Spendensammlung zu organisieren war ein tragischer. Völlig unerwartet war Bürgermeister Werner Guhl als Erster Beigeordneter der Stadt Rottweil im Juni 2015 gestorben. Guhl selbst verstand soziales Engagement als unverzichtbares Element einer gut funktionierenden Gesellschaft. Julia Guhl und Michael Bayer veranstalteten für ihn im November 2016 mit zahlreichen befreundeten Rottweiler Musikern ein Gedenk- und Benefizkonzert. Über 2.200 Euro hatten die Konzertbesucher in der Kapellenkirche gespendet. Dazu kam die großzügige Förderung des Konzerts durch die Volksbank Rottweil, die ENRW, die Kreissparkasse Rottweil, private Spender und das Kulturamt der Stadt. Die Musiker und die Sprecherin traten ohne Gage auf, die Konzertkosten konnten auf ein Minimum reduziert werden, sodass letztendlich der Betrag von 4.000 Euro zusammen kam.

Bei der Übergabe des Spendenbetrages dankte Oberbürgermeister Ralf Broß allen am Konzert Beteiligten für ihr Engagement - insbesondere bei Julia Guhl und Michael Bayer. Broß und Bayer betonten, dass Werner Guhls Engagement nun durch die Organisatoren, die Musiker und Spender und die Stiftung Zukunft Familie weiter wirkt. Ganz besonders sei zu erwähnen, dass das Geld nicht bei der Stiftung verbleibe, sondern vollständig in Rottweil Kindern und Familien zugute kommen wird.

Weitere Informationen zur Stiftung Zukunft Familie unter www.lebenswerk-zukunft.de/zukunftfamilie

„Meine Stiftung ins Gespräch bringen“

8. Februar 2017

Wie können Stiftungen in Zeiten niedriger Zinsen ihre Projekte und Vorhaben auf sinnvolle Weise umsetzen und finanzieren? Erstmals veranstalteten vier Stuttgarter Stiftungen einen gemeinsamen Workshop für die Engagierten in ihrer Stiftung.

Flyer 'Meine Stiftung ins Gespräch bringen'

Die CaritasStiftung Lebenswerk Zukunft veranstaltete mit drei weiteren katholischen Stiftungen aus der Diözese eine Fortbildung zum Thema "Meine Stiftung ins Gespräch bringen". Vor über 50 Stifterinnen und Stifter sowie ehrenamtliche Stiftungsräte und Kuratoriumsmitglieder betonte der Referent Dr. Torsten Sternberg die Wichtigkeit von Beziehungen bei der Gewinnung von Unterstützerinnen und Unterstützern: "Der Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung ist die erste und wichtigste Basis für die Gewinnung von Menschen, die sich für Ihre Stiftungsziele einbringen - sei es finanziell, durch fachliche Unterstützung oder über eine Zeitspende. Nur wer dauerhaft und glaubwürdig kommuniziert und ein stimmiges und begeisterungsfähiges Projekt vertritt, kann auf Unterstützung hoffen."

Über den klassischen Weg der Förderung aus Vermögenserträgen hinaus, zeigte der Workshop so Wege auf, wie zusätzliche Ressourcen - auch in der derzeitigen Niedrigzinsphase - für die Stiftungsarbeit gewonnen werden können. Dr. Torsten Sternberg stellte dabei vielfältige und alltagstaugliche Instrumente vor.

Mit dieser Veranstaltung luden erstmals vier katholische Stiftungen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart gemeinsam zu einer Fortbildung ein. Veranstalter waren neben der CaritasStiftung Lebenswerk Zukunft, die Jugendstiftung just, die Bischof-Moser-Stiftung sowie die Stiftung Katholische Kirche Stuttgart.

Bilder der Veranstaltung finden Sie hier.

Integration und Inklusion – Gemeinsam viel bewegt

Februar 2017,

Ravensburg

Rund 170 Gäste kamen zur Dankeschön-Feier der Kinderstiftung Ravensburg am Sonntag ins Hoftheater nach Baienfurt.

Dankeschönfeier Kinderstiftung_1

Unterstützer, Mitstreiter, Kooperationspartner und Akteure der Kinderstiftung Ravensburg kamen am Sonntagnachmittag zur Dankeschön-Feier der Stiftung ins Hoftheater nach Baienfurt, um gemeinsam Kaffee zu trinken, sich auszutauschen und ein unterhaltsames Programm zu genießen. "Sie alle haben dazu beigetragen, dass die Kinderstiftung in den vergangenen Jahren eine so positive Entwicklung nehmen konnte", bedankte sich Pfarrer Hermann Riedle, Vorsitzender des Kuratoriums der Kinderstiftung, bei den rund 170 Gästen, darunter auch Bürgermeister, Kommunalverantwortliche und Unternehmensvertreter. Schauspieler Uli Boettcher, der sich als Botschafter für die Kinderstiftung engagiert und auch in diesem Jahr wieder sein Hoftheater für die Feier unentgeltlich zur Verfügung stellte, führte durch das Programm. Den Kuchen für die Festgäste hatte die Bäckerei Hamma gesponsert. 

Dankeschönfeier Kinderstiftung_2Die Tanzgruppe des Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum St. Christoph in Zußdorf begeisterte bei der Dankeschön-Feier der Kinderstiftung Ravensburg im Hoftheater.kinderstiftung ravensburg

Das Spektrum des Freiwilligenengagements für die Kinderstiftung sei enorm groß, lobte Uli Boettcher und dankte den Sponsoren und Spendern, Mitarbeitern in den Stiftungsgremien, Ehrenamtlichen, Netzwerk- und Kooperationspartnern sowie Multiplikatoren unter den Gästen. "Wir sind in unserer Arbeit auf Unterstützung und Spenden angewiesen", sagte Stiftungsgeschäftsführer Ewald Kohler und hob ein Projekt besonders hervor. Gemeinsam mit den OWB Oberschwäbische Werkstätten und Wohnformen gem. GmbH in Ravensburg und Kisslegg sowie Schülern des Welfen-Gymnasiums wurde 2016 im Rahmen eines Schulseminarkurses der "Herzenskaffee" ins Leben gerufen, durch dessen Verkauf benachteiligte Kinder in der Region unterstützt werden. "Mit jedem verkauften Kilogramm ‚Herzenskaffee‘ in den OWB-Kaffeeröstereien Cafésito gehen 1,50 Euro an die Caritas zugunsten der Kinderstiftungen Ravensburg und Bodensee sowie der Initiative Kinderchancen Allgäu", so Kohler. Er gab auch Einblick in die Jahresbilanz der Kinderstiftung, bei deren Arbeit Bildungsgerechtigkeit, Integration und Inklusion im Fokus stehen. So wurden 2016 über die materielle Notfallhilfe 419 Kinder aus benachteiligten Familien in Notsituationen unterstützt. 72 Kindern wurde der Beitrag für Förderaktivitäten im musikalisch-kreativen Bereich bezahlt, 111 Kinder wurden von ehrenamtlichen Kulturlotsen begleitet. 156 Kinder nahmen an Theater- und Kunstprojekten teil, 226 Kinder erhielten über das Projekt "Mittendrin" Einblick in die Arbeitswelten von Stiftungsbotschaftern und über 700 Kindern im Landkreis Ravensburg wurde im Rahmen des Projekts "Lesewelten" regelmäßig vorgelesen. "180 ehrenamtliche Zeitspender engagierten sich in den verschiedenen Bereichen der Kinderstiftung und schenkten im vergangenen Jahr mit ihrem Einsatz Kindern etwa 3.000 Stunden Zeit und Zuwendung. Dafür gebührt Ihnen und allen Spendern unser herzlicher Dank", so Kohler.

Die Kinderstiftung hat in den vergangen Jahren viele Projekte ins Leben gerufen und vernetzt sich mit Partnern in der Region. So entstand ein starkes Beteiligungsnetzwerk, das Kindern in der Region, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, zugutekommt. Wie vielfältig das Engagement der Kinderstiftung ist, wurde im Programmverlauf deutlich. Da spielte Harald Hepner, Leiter der Musikschule Ravensburg e.V., gemeinsam mit dem Stiftungsstipendiaten und Musikschüler Dominik im Duett. Da wurde ein im Rahmen eines Theater-Kunst-Projekts an der Gemeinschaftsschule Kuppelnau in Ravensburg entstandener Film "Ich bin immer ich" gezeigt. Da präsentierte der Theaterpädagoge Alex Niess mit der Theatergruppe des Welfen-Gymnasiums Auszüge aus dem Theaterstück "Wenn unsere Träume laufen lernen", das am 4. Mai im Theater Ravensburg aufgeführt werden wird, und der Künstler Marco Ceroli zeigte Traumkästchen, die bei dem gleichnamigen Kunstprojekt entstanden sind und bereits in der Galerie der Caritas ausgestellt wurden. "Im Frühjahr wird es eine weitere Ausstellung in der Jugendkirche Joel in Ravensburg geben", kündigte Ceroli an. Für die Theaterprojekte erhielt die Kinderstiftung über die Baden- Württemberg-Stiftung eine Förderung.

Viel Beifall erhielt auch die Aufführung der Tanzgruppe des Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums St. Christoph in Zußdorf unter der Leitung von Sabrina Diez mit Jugendlichen zwischen 15 und 22 Jahren, die alle noch die Schule oder Vorbereitungsklasse für Flüchtlinge besuchen. Den krönenden Abschluss der Dankeschön-Feier bildete der Theaterausschnitt aus "Rolling Love" von drei Schauspielern aus dem KBZO, die allesamt unterstützt kommunizieren. Das Stück unter der Leitung von Thorsten Mühl und Alex Niess wird am 19. Februar in der Linse in Weingarten aufgeführt.

Wir gratulieren!

Januar 2017

 

All unseren Stifterinnen und Stiftern sowie allen Verantwortlichen in den Stiftungskuratorien zum 10-jährigen Jubiläum ihrer Stiftung:  

  • Caritas-Stiftung Reutlingen, 09.02.2007
  • Caritas-Förderstiftung Backnang, 16.02.2007 
  • Stiftungsfonds Marienpflege Ellwangen "Stark im Leben", 01.03.2007
  • KinderStiftung St. Margaretha Mühlhausen i. T., 01.07.2007
  • Stiftung "Das ganze Leben", Sindelfingen, 18.09.2007
  • Der Armut Hoffnung geben: Stiftung St. Maria Aalen, 21.09.2007 
  • Jugendstiftung St. Franziskus Matzenbach, 02.10.2007 
  • Fritz und Berta Horsch-Caritas-Stiftung Mühlacker, 05.10.2007 
  • Maria Sachsenmaier-Caritas-Stifterfonds für Kinder, 11.11.2007
  • Stifterfonds Adelheid und Dr. Peter Scharpf, 30.10.2007
  • Gabriele und Professor Klaus Jaeger-Caritas-Stiftung, 13.12.2007
  • Rosemarie-Scheible-Stifterfonds, 18.12.2007
  • Stiftung: Kinder in Not in der Region Biberach, 18.12.2007

2016

Stifterin Erika Eichwald mit der Martinus-Medaille ausgezeichnet

11. November 2016

 

Für ihr besonderes zivilgesellschaftliches Engagement wurde die Stifterin des "Karl und Erika Eichwald-Stiftungsfonds" von der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit der Martinus-Medaille ausgezeichnet.

Martinusmedaille 2016_Eichwald_1

"Gelebte Ökumene und Inklusion" so lässt sich das Lebensthema von Erika Eichwald beschreiben, das sich in der Vielfalt und Intensität ihres langjährigen Engagements abbildet. Inklusion in Bezug auf Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kultur, als auch im Bezug auf Menschen mit und ohne Behinderung.

Inspiriert von der Mitarbeit ihrer Tochter bei einer Archegemeinschaft in Großbritannien, wurde Frau Eichwald zur Mitgründerin der Arche Gemeinschaft Ravensburg.

Eine handvoll Menschen waren es, die sich 1992 zusammengefunden hatten. Erika Eichwald war von Anfang an mit dabei und ein wichtiger Motor der Bewegung. Die Vision eines gemeinsamen Lebens von Menschen mit und ohne Behinderung fiel bei ihr auf fruchtbaren Boden.

Über sechs Jahre hat es gedauert, bis die ökumenische Gemeinschaft dann ins Leben kam und 1998 das Haus in der Eisenbahnstrasse bezogen wurde. Mit der Gründung des Trägervereins 1995 wurden die Vorarbeiten strukturiert und auf ein sicheres Fundament gestellt. Erika Eichwald wurde 1. Vorsitzende des Vereins. 12 Jahre lang hatte sie das Amt inne und die Entwicklung der Gemeinschaft mit begleitet und vorangebracht.

Damit die Arche in Ravensburg damals überhaupt das Haus in der Eisenbahnstrasse beziehen konnte, hatten die Eichwalds als Familie bereits Geld vorgestreckt, denn die Finanzierung über Pflegesätze konnte erst nach und nach umgesetzt werden. 

"Spiritualität ist für uns alle sehr wichtig und verbindet uns miteinander. Konfessionelle und interreligiöse Grenzen dabei zu überschreiten, ist für mich von großer Bedeutung. Aus diesem Grunde begeistert mich der interreligiöse Ansatz der Arche Gemeinschaft in Chennai. Hier leben Muslime, Hindus und Christen zusammen. Das funktioniert!" sagt Erika Eichwald und ergänzt, dass der internationale Ansatz der Arche weltweit für sie sehr wichtig ist und sie diese Form der Solidarität weiter befördern und unterstützen möchte.

Bei der Gründung der ArcheStiftung Gemeinschaft ist Leben war Erika Eichwald bereits Mitstifterin. Dieses weitsichtige und auf die Zukunft der Gemeinschaft gerichtete Engagement krönte Erika Eichwald am 11. September 2012 mit der Gründung eines eigenen Stiftungsfonds. Dieser trägt im Andenken an ihren verstorbenen Ehemann, den Namen Karl und Erika Eichwald-Stiftungsfonds und soll die Arche Gemeinschaft Ravensburg unterstützen und für die Zukunft eine finanzielle Basis bereitstellen.

Die Arche

Das sind Lebensgemeinschaften von Menschen mit und ohne geistige Behinderung. Die Arche Bewegung ist eine international tätige und ökumenische Gemeinschaft, in der Menschen mit und ohne geistige Behinderung unabhängig von ihrer Herkunft, Religion oder Rasse und ihren Fähigkeiten ein Zuhause haben und ihre Gaben mit der Gemeinschaft teilen und in christlicher Weise zusammenleben. Jean Vanier (geboren 1928) ist der Gründer der Arche (L'Arche). 1964 nahm Vanier zwei geistig behinderte Männer (Raphaël und Philippe) in ein Häuschen in Trosly-Breuil, einem französischen Dorf bei Compiègne, dem ersten Haus der Arche, auf. In Deutschland gibt es bisher drei Arche-Gemeinschaften, in Ravensburg, Tecklenburg und Landsberg am Lech. Die Arche e.V. Ravensburg hat eine eigene Treuhandstiftung ("ArcheStiftung Gemeinschaft ist Leben"), die von der CaritasStiftung in der Diözese Rottenburg-Stuttgart Lebenswerk Zukunft verwaltet wird. Die ArcheStiftung steht unter der Schirmherrschaft von Weihbischof Thomas Maria Renz.

Die Martinus-Medaille 

Martinusmedaille_Eichwald_2Träger der Martinus-Medaille 2016.

Für besonderer Verdienste im Geist des Diözesanpatrons St. Martin verleiht die Diözese Rottenburg-Stuttgart die Martinus-Medaille. Unter Bischof Georg Moser wurde diese Ehrung 1976 erstmals verliehen. Seither geht sie jährlich an ehrenamtliche sozial engagierte Menschen aus der Diözese

Die Martinus-Medaille wird jeweils an dem Sonntag, der dem Fest des Heiligen Martin (11. November) am nächsten liegt, bei einem Festakt im Rottenburger Bischofshaus verliehen. Voraus geht ein feierlicher Pontifikalgottesdienst im Rottenburger Dom zum "Namenstag" der Diözese.

Förderpreis für interkulturellen Dialog an Zuflucht Kultur e. V.

1. Oktober 2016 


Anlässlich des Tags der Stiftungen und der Interkulturellen Woche lud die Pill Mayer Stiftung am 1. Oktober 2016 zu einem Festakt in die Alte Pfarr in Wolfegg ein. Vor Gästen aus Nah und Fern wurde zum zweiten Mal der Förderpreis für interkulturellen Dialog verliehen. 

Die diesjährige Auszeichnung ging an den Verein Zuflucht Kultur e. V. aus Stuttgart für seine herausragende interkulturelle Arbeit. Damit konnte sich der Preisträger gegen 50 Mitbewerber aus London, Sarajevo, Tel Aviv, Wien und vielen Städten Deutschlands durchsetzen. Cornelia Lanz, die Künstlerische Leiterin und Vorstandsmitglied von Zuflucht Kultur e. V., erhielt die Urkunde und das Preisgeld über 1000 € von den Stiftern Dr. Irene Pill und Dr. Bernd Mayer.

Preisträger Zuflucht Kultur e. V.

Förderpreis Pill-Mayer 2016Überreichung der Urkunde an Cornelia Lanz und das Ensemble ZufluchtKatharina Degenkolb

Der Verein Zuflucht Kultur e. V. setzt sich mit großem Engagement für Völkerverständigung ein und macht Mut für das interkulturelle Miteinander durch Auftritte unter anderem bei der UNO in Genf, beim Bürgerfest des Bundespräsidenten auf Schloss Bellevue, im Deutschen Bundestag und beim Kirchentag.

Bislang hat Zuflucht Kultur e. V. in Kooperation mit einem internationalen Ensemble überaus erfolgreich die Mozart-Opern "Così fan tutte", "ZAIDE. EINE FLUCHT" und "Idomeneo" auf die Bühne gebracht. An den Produktionen wirken junge Asylsuchende aus Afghanistan, Iran, Irak, Nigeria, Pakistan, Syrien und anderen Ländern mit. Dabei sollen nicht nur die bewegenden und erschütternden Erfahrungen von Flüchtlingen augenfällig gemacht werden. Es geht zugleich darum, die Darsteller als geflohene Künstler zu porträtieren und eine Plattform für Dialog zu schaffen.

Musik kennt keine Grenzen
Die Mezzosopranistin Cornelia Lanz umrahmte am 1. Oktober zusammen mit dem Ensemble Zuflucht den Festakt mit Wort und Musik. Als Solisten traten Stephen Hess von der Staatsoper Stuttgart am Klavier und der syrische Musiklehrer Mazen Mohsen an der Gitarre auf. Die Gäste dankten mit stehenden Ovationen für diesen bewegenden, nachdenklich machenden und heiteren Nachmittag in der Alten Pfarr in Wolfegg.

Tag der Stiftungen am 1. Oktober
Am Tag der Stiftungen stellen gemeinnützige Stiftungen aus ganz Deutschland sich und ihre Arbeit vor. Gemeinsam mit rund 270 weiteren Stiftungen informierte die Pill Mayer Stiftung am 1. Oktober über Stiftungen und will damit mehr Menschen für das Stiften und ein Engagement in Stiftungen begeistern.

Förderpreis Pill-Mayer 2016_UrkundeMit einer Urkunde und einem Preisgeld von 1.000 Euro werden die Preisträger des Förderpreises der Pill Mayer Stiftung geehrt.

Pill Mayer Stiftung

Seit nunmehr fünf Jahren fördert die in Wolfegg im Allgäu beheimatete Pill Mayer Stiftung interkulturelle Kulturprojekte für Kinder und Jugendliche. Die Stiftung unterstützt die Freude am Entdecken kultureller Vielfalt und setzt sich für interkulturelles Lernen ein. Damit leistet sie einen Beitrag zur respektvollen, bereichernden Begegnung mit Menschen aus verschiedenen Kulturen für ein positives Miteinander. Mehr über die Pill Mayer Stiftung erfahren Sie hier: www.pillmayerstiftung.org

Seminar für Notarinnen und Notare

Stuttgart, 6. Oktober 2016

 

Der "Initiativkreis Stuttgarter Stiftungen", die "Stiftung der Evangelischen Landeskirche in Württemberg", sowie das "Netzwerk Stiftungsforum in der Diözese Rottenburg-Stuttgart", dem auch die CaritasStiftung Lebenswerk Zukunft angehört, bieten gemeinsam ein Seminar für Notarinnen und Notare an.

Nähere Informationen zum Seminar entnehmen Sie dem Flyer.

Das Seminar findet statt am

Donnerstag, den 6. Oktober 2016
17.00 bis 19.30 Uhr
im Evangelischen Oberkirchenrat
Gänsheidestraße 4
 70184 Stuttgart

Anmeldungen sind bis zum 26. September 2016 per E-Mail an Helmut.liebs@elk-wue.de möglich.

Eine Wegbeschreibung zum Veranstaltungsort finden Sie auf www.stuttgarter-stiftungen.de.

Starkmacherschokolade

Die Starkmacherschokolade stärkt im doppelten Sinne: sie stärkt diejenigen, die in ihren Genuss kommen und mit einer Tafel beschenkt wurden, sie stärkt aber auch Kinder in Württemberg, die mit den Erlösen unterstützt werden, z.B. in Projekten, die die Chancengleichheit von Kindern verbessern.

So funktioniert es:
Zwischen dem 01.09.2016 und dem 31.03.2017 können die Schokoladen in Paketen à 100 Tafeln direkt bei den Welt-Partnern Ravensburg (dwp eG) bestellt werden. Eine Tafel kostet 2,60 Euro (incl. Mwst.). Pro Tafel spendet dwp 0,70 Euro an die beteiligten Kinderstiftungen und Fonds.

Die Tafel verschenken oder verkaufen:

Starkmacher-SchokoladeStarkmacherschokolade - Die wohl zarteste Form der Unterstützung!

Die Starkmacherschokolade eignet sich als kleines Dankeschön/Adventsgruß/Geschenk für Partner, Freunde oder die Familie.

Die Starkmacherschokolade kann auch vor Ort für 3,30 Euro verkauft werden. Die dann zusätzlich gewonnenen 0,70 Euro können für Institutionen gespendet werden, die sich für Kinder einsetzen, also auch für die regionalen Stiftungen und Fonds. 

Bestellung und Kosten:

Gewicht pro Tafel: 2 x 35 g
Kosten: Eine Tafel kostet 2,60 Euro (incl. Mwst.)
Pro bestellte Tafel spendet die dwp eG 0,70 Euro an die beteiligten Kinderstiftungen/Initiativen/Fonds. Die Starkmacherschokolade kann vor Ort für 3,30 Euro verkauft werden. Die dann zusätzlich gewonnenen 0,70 Euro können der/dem eigenen Kinderstiftung/Initiative/Fonds zu Gute kommen - oder
anderen Organisationen, die sich für Kinder stark machen.
Mindestbestellmenge: 100 Tafeln (Abgabe in 100er-Paketen)
Lieferzeit: ca. 10-14 Werktage

Zum Bestellschein geht´s hier.

 

 

 

MACH DICH STARK

Die Initiative MACH DICH STARK versteht sich als ein Netzwerk verschiedener zivilgesellschaftlicher Akteure. Von Unternehmen, über Bildungseinrichtungen bis hin zu Einzelpersonen und Verbänden machen wir uns gemeinsam stark für Kinder im Südwesten Deutschlands. Weitere Informationen finden Interessierte unter www.mach-dich-stark.net.

Football für den guten Zweck

Biberach, 17. September 2016 

 

Bereits zum vierten Mal spielten die Biberacher Beavers in einem Charity Bowl für den guten Zweck. Die glücklichen Gewinner waren neben Biberacher Beavers die Stiftung "Kind in Not", die sich in der Region für Kinder stark machen.  

Am Samstag, den 17.09.2015 fand im Biberacher Stadion der vierte Charity Bowl der Beavers statt. Sie empfingen das Team "Allgäu Comets II" zum gemeinsamen Kräftemessen auf dem Rasen. Mit einem klaren Endstand von 41:0 gingen die Biberacher Beavers aus dem Spiel als Sieger hervor.

Charity Bowl

Für die Sportler aus Biberach steht allerdings nicht der Sieg im Vordergrund, sondern das Ziel mit Ihrem Charity Bowl das soziale Interesse der Öffentlichkeit für die "gute Sache" zu wecken. Aus diesem Grund haben die Biberach Beavers den Charity Bowl ins Leben gerufen - mit Erfolg. In den Jahren zuvor hatte der Charity Bowl mehr als 15.000 Euro eingebracht. Eintrittsgeldern. Auch die "Schwäbische Zeitung" unterstützt die Aktion der Biberach Beavers mit 1000 Euro.

So konnte sich der Stiftungsgeschäftsführer Peter Grundler und die Stiftung "Kinder in Not" in diesem Jahr über einen Scheck von 7.000 Euro für die Stiftung "Kinder in Not" freuen. 

Mit Kaffee die Welt ein Stück besser machen

Spendenaktion 

Fünf Schüler des Technischen Gymnasiums Ravensburg entwickelten im Rahmen eines Seminarkurses eine nachhaltige Geschäftsidee.

Bei einer Tasse Kaffee die Welt ein Stück besser machen? Eine tolle Idee, die Schule machen könnte beziehungsweise bereits Schule macht: In den Cafésito Kaffeeröstereien der OWB Oberschwäbische Werkstätten und Wohnformen gem. GmbH in Ravensburg und Kisslegg gibt es jetzt einen "Herzenskaffee", durch dessen Verkauf benachteiligte Kinder in der Region unterstützt werden. Mit jedem verkauften Kilogramm "Herzenskaffee" gehen 1,50 Euro an die Caritas Bodensee-Oberschwaben zugunsten der Kinderstiftungen Ravensburg und Bodensee sowie der Initiative Kinderchancen Allgäu.

HerzenskaffeeFreuen sich über das erfolgreiche Projekt „Herzenskaffee“ (von links): Egon Streicher (Geschäftsführer der OWB Oberschwäbische Werkstätten und Wohnformen gem. GmbH), Bernhard Fritz (Lehrer am Technischen Gymnasium Ravensburg) mit seinen Seminarkursschülern (alle in weißen T-Shirts), Alexandra Schwarz (Mitte, Assistentin der OWB-Geschäftsleitung), Uwe Hahn (Schulleitung Technisches Gymnasium) und Caritas-Regionalleiter Ewald Kohler.Caritas Bodensee-Oberschwaben

Die Idee zu dem Projekt "Herzenskaffee" stammt aus Österreich. Dort hat die Caritas Wien die Initiative "Coffee to help" ins Leben gerufen. Begeistert von dem sozialen Kaffee-Engagement stellte sich ein Schüler-Projektteam des Technischen Gymnasiums Ravensburg mit Katja Breidenstein, Franziska Enderle, Oliver Giray, Sandra Löffler und Anne-Sophie Streicher sowie Lehrer Bernhard Fritz die Aufgabe, diese Idee im Rahmen eines Seminarkurses für die Region Bodensee-Oberschwaben weiterzuentwickeln. Als wichtige Projektpartner konnten sie die OWB mit ihren integrativen Kaffeeröstereien und die Caritas Bodensee-Oberschwaben gewinnen. "Wir wollten das Konzept ‚Herzenskaffee‘ als Fundraising-Idee in der Region umsetzen und vernetzen", sagten die Schüler, die sich selbstständig um alle Projektschritte kümmerten - von der Konzeptentwicklung über erste Testläufe bis hin zur Label-, Flyer-, Banner- und Homepage-Gestaltung. In der Umsetzung wurden die Schüler von Alexandra Schwarz, Assistentin der Geschäftsführung in der OWB, begleitet. Begeistert berichtete sie von dem tollen Engagement sowie der beständigen und intensiven Zusammenarbeit mit den Schülern, die mit hohem Zeiteinsatz die Idee erfolgreich entwickelt haben.

Herzenskaffee

Das Konzept "Herzenskaffee" ist ganz einfach: Auf der Produktverpackung des hochwertigen, "Fair-Bio" und "Sozial" zertifizierten Kaffees mit eigenem Label wird auf die Initiative hingewiesen. "Jeder Käufer unterstützt mit dem Kauf Projekte für Kinder in der Region", berichteten die Schüler. Darüber hinaus entwickelten sie gemeinsam mit OWB und Caritas ein "Herzenskaffee-Paket", das zum Beispiel im Rahmen von privaten oder Firmenfeiern, Schul- oder Vereinsveranstaltungen zum Einsatz kommen kann. "Einfach ausleihen, in dem Paket ist alles drin - Kaffee, Tassen sowie Werbematerial und auf Wunsch auch eine Kaffeemaschine", so die Schüler.

Infos zum Herzenskaffee finden Interessierte unter: www.herzenskaffee.de

"Der Kümmerer für die Bekümmerten"

Betriebsseelsorge_1Ein Porträt in der Zeitung "Neues von der Baustelle"Stiftung Arbeit und Solidarität

Die Paul-Schobel-Stiftung unterstützt die Betriebsseelsorge des Projekts Stuttgart 21.  

Mit der Aussage "der Kümmerer für die Bekümmerten" hat ein Bauarbeiter im Projekt S21 die Aufgabe des Betriebsseelsorgers sehr trefflich formuliert. In der Tat gibt es viele Bekümmerte die Rat und Hilfe bei der Betriebsseelsorge S21 suchen. Inhalte der Gespräche sind Themen wie gerechter Lohn, gute Infrastruktur, Beziehungen, Begegnung und Austausch. Man erkundigt sich nach den kranken Kollegen, feiert miteinander Gottesdienst und ist im Gespräch über den Papst, die Kirche und hohe Kirchensteuer.

Im Projekt S21 und auf der Neubaustrecke arbeiten mittlerweile ca. 3.500 Personen, meist Männer. Viele davon kommen aus Osteuropa und ohne sie würde auf den Baustellen kaum was gehen z.B. beim Verlegen von Gleisen.

Ein Ziel der Betriebsseelsorge ist die Stadt, die Kirchengemeinden und das Gemeinwesen mit den Baustellen in Berührung zu bringen. Dies geschieht durch Vorträge im Land, durch Gottesdienste in den Gemeinden, Fürhungen auf den Baustellen und zu guter letzt durch eine entsprechende Medienpräsenz.

Mit der Zeitung "Neues von der Baustelle", die zweimal jährlich erscheint, informiert sie und stelle die Menschen vor, die an der Baustelle beteiligt sind. Die Zeitung wird vor allem von den Bauarbeitern gern gelesen. Aber auch Firmenvorstände, Mitglieder des landtags und der Stadt und viele mehr erhalten ihre Ausgaben.

Die Stiftung Arbeit und Solidarität unterstützt die Betriebsseelsorge des Großbaustellen-Projekts. Paul Schobel, Stiftungsgründer der Stiftung Arbeit und Solidarität, war selbst jahrzehntelang Leiter der Betriebsseelsorge der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Stifterfest 2016

8. Juli 2016 

 

Unter dem Motto "Brücken bauen" feierte Lebenswerk Zukunft am Freitag, den 8. Juli 2016 das diesjährige Stifterfest.  

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In ihrem diesjährigen Treffen diskutierten die Stifterinnen und Stifter sowie die Mitglieder der Kuratorien über die Art und Weise, wie Stiftungen Brücken bauen und Beiträge zur Überwindung von gesellschaftlichen Kluften beitragen können.

Weihbischof Dr. Johannes Kreidler, Stiftungsratsvorsitzender bei Lebenswerk Zukunft, dankte den Stifterinnen und Stiftern, sowie den Kuratoriumsmitgliedern für ihre wertvolle Arbeit als Vermittler zwischen den Generationen, Kulturen und Gesellschaftsgruppen.

Die Stiftungsgründerin der Pill-Mayer-Stiftung, Dr. Irene Pill, beschrieb wie ihre eigene Stiftung Brücken im Alltag baut. Seit nunmehr fünf Jahren fördert die in Wolfegg im Allgäu beheimatete Pill Mayer Stiftung interkulturelle Kulturprojekte für Kinder und Jugendliche. Die Stiftung unterstützt die Freude am Entdecken kultureller Vielfalt und setzt sich für interkulturelles Lernen ein. Damit leistet sie einen Beitrag zur respektvollen, bereichernden Begegnung mit Menschen aus verschiedenen Kulturen für ein positives Miteinander. Darüber hinaus zeichnet die Pill-Mayer-Stiftung mit einem Förderpreis beispielhafte interkulturelle Kulturprojekte für Kinder und Jugendliche aus. Die Stiftung ist davon überzeugt, dass ideenreiche Kulturarbeit den interkulturellen Dialog fördern kann: Damit kann man den Blick weiten, anregen und zur Verständigung zwischen unterschiedlichen Kulturen beitragen.

Eindrücke des Stifterfestes erhalten Interessierte hier.  

Kreissparkasse spendet 5.250 Euro für benachteiligte Kinder

Esslingen, 7. Juli 2016

 

Kinderstiftung Esslingen-Nürtingen erhält Erlös aus Inventarflohmarkt 

Was weg muss, muss weg: Im Rahmen eines großen Flohmarkts bot die Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen ihren Mitarbeitern nicht mehr benötigtes Inventar aus dem mittlerweile fast vollständig abgebrochenen Altbau ihrer Hauptstelle in der Esslinger Bahnhofstraße an. Pflanzen und Gefäße, Büromöbel und etliche Kleinteile konnten während des Basars erworben werden.

Kinderstiftung Esslingen-Nürtingen/KreissparkasseKreissparkassen-Vorstandsmitglied Frank Dierolf überreichte den Erlös aus dem Inventarflohmarkt an Lisa Kappes-Sassano von der Kinderstiftung Esslingen-Nürtingen.Martin Turetschek

Der Erlös aus dieser Aktion - so viel stand von Anfang an fest - sollte für einen guten Zweck gespendet werden. Die Wahl fiel auf die von der Caritas Fils-Neckar-Alb und dem Dekanat Esslingen-Nürtingen gegründete Kinderstiftung Esslingen-Nürtingen.

Die Kinderstiftung setzt sich dafür ein, Kindern im Landkreis Esslingen eine gerechte Chance im Leben zu ermöglichen - unabhängig von Herkunft und Religion. Den Spendenscheck der Kreissparkasse in Höhe von 5.250 Euro überreichte Vorstandsmitglied Frank Dierolf an Lisa Kappes-Sassano, Regionalleiterin der Caritas Fils-Neckar-Alb. "Die Kinderstiftung ermöglicht benachteiligten Kindern die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Gleichzeitig fördert sie die persönliche Entwicklung dieser Mädchen und Jungen und schenkt ihnen eine Perspektive. Deshalb geben wir mit unserer Spende der Kinderstiftung gerne die Möglichkeit, im Sinne der Kinder Schönes zu verwirklichen", sagte Vorstandsmitglied Dierolf. 

Angesichts der ständig steigenden Zahl der Betreuungsfälle freute sich die Caritas-Regionalleiterin über den unerwarteten Geldsegen ganz besonders. "Trotz vieler staatlicher Hilfen wächst der Bedarf auch in einem vergleichsweise reichen Landkreis wie Esslingen. Verzeichnete die Kinderstiftung Esslingen-Nürtingen in ihrem ersten Jahr 60 Anträge, waren es im Jahr 2015 bereits rund 300 Fälle", berichtete Kappes-Sassano. Hoffnung macht der Regionalleiterin das immer größer werdende Unterstützer-Netzwerk, von dem die Kinderstiftung profitiert: "Wir sind zwar eine kleine Stiftung, können aber sehr viel bewirken."

Jahresbericht 2015 erschienen

April 2016

Einblicke in die vielfältige Arbeit der CaritasStiftung Lebenswerk Zukunft bietet der neu erschienene Jahresbericht 2015. 

Titelbid Jahresbericht 2015_2Titelbild des Jahresberichts 2015

Höhepunkte des Stiftungsjahres bei Lebenswerk Zukunft waren unter anderem die Gründung von zwei Stiftungen, der Trötschler-Wall-Stiftung sowie der Erika-Langner-Stiftung, und einem Stiftungsfonds, dem Sigrid und Ludwig Schleif-Caritas-Stiftungsfonds Eine Welt. 

Insgesamt rund 750.000 Euro schütteten die über 80 Stiftungen und Stiftungsfonds der Stifterfamilie von Lebenswerk Zukunft im Jahr 2015 für soziale Zwecke aus. Unterstützung erfolgte dabei sowohl hier vor Ort in Württemberg wie auch international durch einige Stiftungen, die sich auch weltweit engagieren.

Weitere Informationen über einzelne Projekte und welche besonderen Momente es für die Caritas

Stiftung 2015 erleben durfte erfahren Interessierte unter anderem in unserer Online-Ausgabe des Jahresberichts. Eine gedruckte Version des Jahresberichtes kann bestellt werden bei Angelika Hipp unter info@lebenswerk-zukunft.de oder Telefon 0711/2633-1144.

Das Schiff bleibt auf gutem Kurs

Ravensburg, 4. Februar 2016

 
Rund 160 Gäste kamen zur Dankeschönfeier der Kinderstiftung Ravensburg am Sonntag ins Hoftheater nach Baienfurt.

Im Hoftheater in Baienfurt herrschte am Sonntagnachmittag reges Treeine Gruppe Kinder auf der Bühneiben: Unter dem Motto "Wir sitzen alle in einem Boot" hatte die Kinderstiftung Ravensburg ihre Unterstützer und Mitstreiter zu einer Dankeschönfeier eingeladen. Pfarrer Hermann Riedle, der Vorsitzende des Kuratoriums der Kinderstiftung, konnte rund 160 Gäste an Bord begrüßen. Mit dabei waren auch die Sänger von Young Voices 3 der Talschule Weingarten. "Die Kinderstiftung hat viel bewegt im letzten Jahr. Wir danken euch, das ist ja klar", sangen sie gemeinsam mit allen Schiffsgästen.

Schauspieler Uli Boettcher, der sich als Botschafter für die Kinderstiftung engagiert und für die Feier unentgeltlich sein Hoftheater zur Verfügung stellte, führte in launiger Weise durch das Programm und ermunterte die Gäste dazu, bei Kaffee und dem von der Bäckerei Hamma gesponserten Kuchen das vielfältige Programm zu genießen.   

Mit all ihren Förderaktivitäten habe die Kinderstiftung im Jahr 2015 insgesamt 2100 Kinder erreicht und dafür rund 140.000 Euro an Fördermitteln aufgewendet berichtete Stiftungsgeschäftsführer Ewald Kohler in seiner Jahresbilanz. Über die materielle Notfallhilfe wurden 402 Kinder in Notsituationen, darunter 93 Flüchtlingskinder, unterstützt. 85 Kindern wurde der Beitrag für Förderaktivitäten im musikalisch-kreativen Bereich bezahlt, 126 Kinder nahmen an Theaterprojekten teil, im Projekt Lesewelten wurde über 800 Kindern regelmäßig vorgelesen. Rund 180 Ehrenamtliche engagieren sich mittlerweile ehrenamtlich in den verschiedenen Projekten der Kinderstiftung und schenkten im vergangenen Jahr mit ihrem Einsatz Kindern etwa 3.000 Stunden Zeit und Zuwendung. "Dafür gebührt Ihnen und allen Spendern unser herzlicher Dank", so Kohler. 

Besondere künstlerische Kreativität und tiefsinnige pädagogische Ziele und Hintergründe kamen in der Präsentation des Kinder-Kunst-Friedens-Projekts "Wir sitzen alle in einem Boot" zum Ausdruck, das die beiden Kunstpädagoginnen Monika Schlenker und Renate Reischmann vorstellten. Vor einem Jahr als Kooperationsprojekt der Kinderstiftung mit Grundschulen in Ravensburg und Weingarten sowie der Jugendkirche Joel unter ihrer Federführung gestartet, haben beteiligte Schulkinder im Lauf des Jahres künstlerisch ein symbolträchtiges Boot gestaltet, in dem bunt bemalte Masken zahlreicher Kindergesichter eingebaut sind, die für Werte wie Toleranz, Achtsamkeit, Identität und Gemeinschaft stehen. Zahlreiche Menschen mit sehr verschiedenen Hintergründen, Lebensaltern und sozialen Lebenskontexten haben sich an der Aktion beteiligt. Dank einer Förderung durch die "Aktion Hoffnung" der Diözese Rottenburg-Stuttgart bleibe das Schiff, das jetzt den Namen "Welt in Respekt" trage, auch in diesem Jahr auf Kurs - mit weiteren Ankerplätzen und Aktionen, versprachen die Kunstpädagoginnen.

eine Gruppe Kinder auf der BühneDanach eroberten zwei Schul-Theatergruppen die Hoftheater-Bühne: Sie begeisterten mit ersten Kostproben aus dem von der Baden-Württemberg-Stiftung geförderten Projekt "Wenn unsere Träume laufen lernen - Flüchtlingskinder setzen ihre Träume in Szene". Das Theaterprojekt ermöglicht den teilnehmenden Kindern, ihre eigenen von Flucht geprägten Lebensumstände, Träume und Sehnsüchte zum Ausdruck zu bringen. Gleichzeitig werden spielerisch vielfältige darstellende Kompetenzen geprobt, berichteten die Theaterpädagogen Alex Niess und Jutta Klawuhn. Das von der Kinderstiftung initiierte und koordinierte Projekt findet an der Gemeinschaftsschule Kuppelnau in Ravensburg und der Talschule in Weingarten statt, wo die Theaterstücke zum Schuljahresende bei Schulfesten aufgeführt werden. "Die Arbeit ist für uns genauso spannend wie für die jungen Akteure", so die Theaterpädagogen.

Einen Einblick in die "Lesewelten" der Kinderstiftung vermittelte Vorleserin Ulrike Schülke mit einer kurzen amüsanten Vorlesestunde inklusive Zaubertricks. Mittlerweile gibt es das Vorleseangebot an rund 50 Kindertagesstätten und Schulen zwischen Ravensburg und Aulendorf.  

"Am Fahrwasser können wir nichts ändern", gab Angelika Hipp-Streicher, Fachleiterin der Kinderstiftung abschließend zu bedenken. Gemeinsam aber werde man versuchen, die Segel so zu stellen, um das Schiff Kinderstiftung weiter auf gutem Kurs zu halten. 

Stiftung verleiht Förderpreis für interkulturellen Dialog

FörderpreisMozartoper Idomeneo: Cornelia Lanz, Muhanad Aljassm, Ayden AntanyosAndreas Knapp

Preisverleihung

 

Zum zweiten Mal verleiht die Pill Mayer Stiftung einen Förderpreis für interkulturellen Dialog. Damit würdigt die Stiftung beispielhafte interkulturelle Kulturprojekte für Kinder und Jugendliche, die ideenreich Brücken zwischen Kulturen bauen. 

Diesjähriger Preisträger ist der Stuttgarter Verein Zuflucht Kultur e. V., der sich für Völkerverständigung einsetzt. Der Verein macht Mut für das interkulturelle Miteinander durch Auftritte unter anderem bei der UNO in Genf, beim weltweiten Rotkreuztreffen, am Bürgerfest des Bundespräsidenten auf Schloss Bellevue, im Deutschen Bundestag, beim Deutschen Kirchentag und bei Amnesty International.

Bislang hat Zuflucht Kultur e. V. in Kooperation mit einem internationalen Ensemble drei überaus erfolgreiche Mozart-Opern auf die Bühne gebracht. An den Produktionen wirken junge Asylsuchende aus Afghanistan, Iran, Irak, Nigeria, Pakistan, Syrien und anderen Ländern mit. Dabei geht es nicht nur darum, die bewegenden und erschütternden Erfahrungen von Flüchtlingen augenfällig zu machen. Es geht auch zugleich darum, die Darsteller als geflohene Künstler zu porträtieren und eine Plattform für Dialog zu schaffen.

Die Mozartopern "Così fan tutte" und "ZAIDE. EINE FLUCHT" kamen/kommen über 30 Mal zur Aufführung, so im Radialsystem Berlin, Gasteig München, Theaterhaus Stuttgart und Theater Augsburg. "Idomeneo" hatte im Juli 2016 Premiere bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen.

Preisverleihung

Cornelia Lanz, die Künstlerische Leiterin und Vorstandsmitglied des Vereins Zuflucht Kultur e. V., wird am 1. Oktober 2016 die Urkunde und das Preisgeld von 1000 € zusammen mit ihrem internationalen Ensemble bei einer Feier in Wolfegg entgegennehmen und den Festakt musikalisch umrahmen.

Reges Interesse an Ausschreibung

Die Auslobung des Förderpreises für interkulturellen Dialog erbrachte 51 Bewerbungen aus London, Sarajevo, Tel Aviv, Wien und vielen Städten Deutschlands

(Bad Ems, Bamberg, Barntrup, Berg, Berlin, Bielefeld, Bremen, Dresden, Duisburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Göttingen, Gummersbach, Hamburg, Jena, Karlsruhe, Köln, Langenhagen, Leipzig, Ludwigshafen, Magdeburg, München, Münster, Oberhausen, Platenlaase, Plauen, Ravensburg, Schorndorf, Soest, Stuttgart, Weingarten, Wiesbaden, Wietze-Jeversen, Wolfenbüttel).

Die Bandbreite der Bewerbungen reicht von Videoprojekten und Musikveranstaltungen über Buchproduktionen und Kunstevents bis zu Tanz, Theater und Bildungsarbeit. "Die interkulturellen Projekte spiegeln eine beeindruckend kreative und engagierte Kulturarbeit wider", so die Stiftungsvertreter in ihrer Pressemitteilung. "Wir sind überwältigt von der großen Resonanz auf unsere Ausschreibung, auch wenn die Auswahl des Preisträgers bei diesen hochkarätigen Bewerbungen nicht einfach war." Einer der Bewerber schrieb an die Stiftung: "Egal, wer den Preis erhält - es ist toll, dass Sie interkulturelle Dialoge fördern."

Pill Mayer Stiftung

Seit nunmehr sechs Jahren fördert die in Wolfegg im Allgäu beheimatete Pill Mayer Stiftung interkulturelle Kulturprojekte für Kinder und Jugendliche. Die Stiftung unterstützt die Freude am Entdecken kultureller Vielfalt und setzt sich für interkulturelles Lernen ein. Damit leistet sie einen Beitrag zur respektvollen, bereichernden Begegnung mit Menschen aus anderen Kulturen für ein positives Miteinander.

Internetnutzer voten für die Kinderstiftung Esslingen-Nürtingen

Spendenübergabe Kinderstiftung Esslingen-Nürtingen

Beim Spendenwettbewerb "gemeinsam engagiert" der Stiftung PSD L(i)ebensWert waren gemeinnützige soziale Projekte aufgerufen, sich online um eine Förderung zu bewerben.  

Insgesamt hatten sich 107 Projekte aus Baden-Württemberg, Südbaden und dem Saarland an dem Wettbewerb beteiligt, 30 von ihnen erhalten nun Spenden in Höhe von insgesamt 50.000 Euro, darunter waren 14 Gewinner aus Baden-Württemberg. Einen der mit je 2.000 Euro dotierten Jury-Förderpreise bekam in Baden-Württemberg die Kinderstiftung Esslingen-Nürtingen.

Wir gratulieren!

01.01.2016

 

All unseren Stifterinnen und Stiftern sowie allen Verantwortlichen in den Stiftungskuratorien zum 10-jährigen Jubiläum ihrer Stiftung:  

  • Caritas-Stiftung St. Petrus und Paulus Neuhausen, 12.02.2006                                           
  • Caritas-Stiftung St. Martinus Wangen im Allgäu, 02.04.2006                                               
  • Caritas-Stiftung Eine Welt Heilig Kreuz Kernen im Remstal, 23.04.2006                               
  • Karl und Helga Neuburger-Caritas-Stiftung, 11.07.2006                                                                   
  • STIFTUNG HELFEN UND HEILEN Caritas-Stiftung Heilbronn, 01.10.2006                           
  • Stiftung St. Vinzenz Esslingen, 15.10.2006                                                                       
  • Ivanka Cugura - Ulrike und Dr. Karl Kohler - Stiftung, 19.11.2006   

 

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